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Stechbeitel – zum Stemmen von Holz

Der Stechbeitel dient der Holzbearbeitung und gehört zu einem der wichtigsten Werkzeuge für Tischler und Schreiner. Er besteht aus einem Griffstück und einer Metallklinge, die in Faserrichtung auf das Holz gesetzt wird. Zudem sollte der Beitel gut in der Hand liegen und für eine optimale Kraftübertragung sorgen. Wir informieren dich über die verschiedenen Modelle, beliebte Hersteller und die richtige Anwendung.
Besonderheiten
  • mit Metallklinge
  • robuster Griff
  • ergonomisch
  • verschiedene Arten
  • zur Holzbearbeitung

Stechbeitel Test & Vergleich 2021

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Der Stechbeitel wird für filigrane Arbeiten am Holz genutzt und kommt oft im Möbelbau bei Tischlern oder Schreinern zum Einsatz.
  • Die Beitel werden auch als Stemmeisen bezeichnet. Es gibt verschiedene Arten, die nach dem Anwendungsbereich ausgewählt werden sollten.
  • Das Messer ist relativ scharf und in genormten Breiten und Größen erhältlich. Der Winkel beträgt etwa 25 Grad, bei den asiatischen Varianten bis zu 30 Grad.

Stechbeitel Kirschen Satz

Stechbeitel Kirschen Satz
Besonderheiten
  • Werkzeugstahl
  • kurz und leicht
  • als Set
  • Winkel 25°
  • 10 – 26 mm
98,25 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Die Stechbeitel von Kirschen bestehen aus einem speziellen Werkzeugstahl. Sie werden von Hand geschmiedet und zeugen deshalb von einer hohen Qualität. Während des Schmiedevorgangs und der Wärmebehandlung bekommt der Stahl seine Härte von HRc 61. Somit liegen die Beitel über der deutschen DIN Anforderung. Die feine Oberfläche erzeugt einen glatten Schnitt. Der Schneidenwinkel liegt bei 25°. Geeignet sind die Stechbeitel für weiches bis mittelhartes Holz. Vor dem ersten Einsatz empfiehlt der Hersteller, die Klingen mit einem Abziehstein zu bearbeiten. Zur Pflege nach getaner Arbeit sollten die Beitel mit einem ölgetränkten Lappen gereinigt werden. Dadurch bleibt das Material vor Rost und Feuchtigkeit geschützt.
Die Kunden sprechen von einem sehr hochwertigen Werkzeug. Allerdings wird auch hier bestätigt, dass die Beitel vor dem ersten Einsatz geschliffen werden müssen. Zudem können sie nicht für zu hartes Holz verwendet werden. Die Griffe und auch der Stahl fühlen sich sehr edel an. Der Preis scheint zwar teuer, ist für diese Qualität aber gerechtfertigt. Die Stechbeitel sind auf jeden Fall für feine Schnitte geeignet.

Vorteile Nachteile
  • gute Qualität
  • für feine Schnitte
  • fassen sich hochwertig an
  • Preis gerechtfertigt
  • müssen erst angeschliffen werden
  • nur für weiches bis mittelhartes Holz

CON:P 4-teiliger Stechbeitelsatz

CON:P 4-teiliger Stechbeitelsatz
Besonderheiten
  • vier Breiten
  • zwischen 8 – 26 mm
  • mit Holzheft
  • Holzgriff
  • bereits geschärft
10,99 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Mit diesem Produkt setzt du auf einen 4-teiligen Stechbeitelsatz. Die Griffe bestehen aus Holz. Außerdem gibt es ein Holzheft. Vier verschiedene Breiten stehen zur Verfügung. Der kleinste Stechbeitel misst 8 mm. Die mittleren Beitel sind 12 und 18 mm breit. Die größte Breite liegt bei 26 mm. Die Klingen bestehen aus ST35 Stahl.
Die Kunden würden den Stechbeitelsatz als Einsteigerwerkzeug bezeichnen. Die Klingen sind scharf und funktionieren auch bei Hartholz. Auch der Griff hinterlässt einen wertigen Eindruck und liegt gut in der Hand. Der Metallringe können etwas schief angebracht oder wackelig sein. Allerdings steht dem ein recht günstiger Preis gegenüber. Manchmal müssen die Beitel erst nachgeschliffen werden.

Vorteile Nachteile
  • günstiger Preis
  • Beitel geschärft
  • wertiger Eindruck
  • auch für Hartholz
  • Mängel an den Metallringen

S&P Stechbeitelsatz

S&P Stechbeitelsatz
Besonderheiten
  • 5 Stück
  • 6 – 32 mm
  • mit Koffer
  • Länge: 26,5 cm
  • Kunststoffkappe
25,96 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Dieser Stechbeitelsatz dient beruflichen Zwecken und kann im Dauereinsatz verwendet werden. Alle Elemente liegen in einem transparenten Koffer und sind leicht zu transportieren. Die Beitel dienen natürlich der Holzbearbeitung und sind insgesamt 26,5 cm lang. Die Breiten sind mit 6, 12, 20, 25 und 32 mm angegeben. Der Griff beziehungsweise die Hülle besteht aus einem Mehrkomponenten-Material. Zudem gibt es Hüllen für die Schneiden, damit diese nicht stumpf werden. Der Griff ist für ein ergonomisches Arbeiten ausgelegt und gilt als rutschsicher. Die Klingen bestehen aus einem gehärteten Spezial-Werkstahl. Sie sind bereits geschliffen, lassen sich aber auch nachschärfen.
Von den Kunden bekommen die Beitel viele positive Bewertungen. Die Griffe liegen gut in der Hand. Es gibt kein Abrutschen oder Verkanten. Selbst nach mehrfacher Verwendung sind die Klingen nicht stumpf. Zudem wird die Schutzkappe der einzelnen Beitel gelobt. Manche Kunden würde das Set aber nur Einsteigern und keinen Profis empfehlen. Dafür ist der Preis auf jeden Fall gerechtfertigt.

Vorteile Nachteile
  • ergonomische Form
  • liegen gut in der Hand
  • kein Abrutschen
  • Klingen sind geschärft
  • nicht für Profis geeignet

Stechbeitel Set von EZARC

Stechbeitel Set von EZARC
Besonderheiten
  • Premium-Stahl
  • Griffe aus Rotbuche
  • Klingen geschärft
  • 6 – 25 mm
  • mit Holzkiste
43,97 €
inkl 19% MwSt
BeschreibungKundenmeinungen / Einschätzung
Diese Stechbeitel bestehen aus hitzebeständigem Chrom-Vanadium-Stahl. Dadurch erreichen sie eine hohe Standfestigkeit. Die Klingen sind direkt geschärft, sodass du sie nicht erst schleifen musst. Nach dem Auspacken kannst du direkt mit der Arbeit beginnen. Zum Schutz der Schneide gibt es für jeden Stechbeitel noch eine Kunststoffkappe. Die Griffe bestehen aus Rotbuche und liegen sehr angenehm in der Hand. Dadurch ist ein ermüdungsfreies Arbeiten möglich. Das Set besteht aus sechs Teilen. Es sind Breiten von 6, 10, 12, 16, 20 und 25 mm enthalten. Geliefert werden die Stechbeitel in einer formschönen Box, damit sie optimal aufbewahrt werden können.
Die Kunden sind sehr zufrieden mit diesem Set. Die schönen dunklen Holzgriffe überzeugen. Nur die Holzbox wirkt nicht ganz so schön, wie erwartet. Für eine Aufbewahrung in der Werkstatt reicht sie jedoch aus. Die Kunden bestätigen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Verarbeitung der Beitel ist nämlich in Ordnung. Außerdem sind die Klingen direkt geschärft. Nur einige Nutzer berichten, dass sie erst geschlossen werden müssen.

Vorteile Nachteile
  • Klinge direkt scharf
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • mit Schutzkappe
  • robuster Stahl
  • Holzbox nicht so schön

Was ist ein Stechbeitel?

Der Stechbeitel ist ein wichtiges Schreinerwerkzeug. Er wird auch als Stemmeisen bezeichnet und dient der Holzbearbeitung beziehungsweise dem Möbelbau. Je nach Breite können feine und filigrane sowie auch gröbere Arbeiten durchgeführt werden. Mit einer Maschine sind diese Ergebnisse meist nicht zu erreichen. Daneben eignet sich der Stechbeitel für sogenannte Zapfenverbindungen. Dabei werden die Holzteile passend bearbeitet. Der Zimmermann greift gerne auf etwas kräftigere und breitere Beitel zurück, die er gerne auch als Stecheisen bezeichnet. Im grundlegenden Aufbau sind die Werkzeuge jedoch gleich und führen ähnliche Arbeiten aus. Schauen wir und also die Details etwas genauer an.

Aufbau des Stechbeitels

Jeder Stechbeitel besteht im Grund aus zwei Teilen: einem Griff und einer Klinge. Der Griff sollte gut in der Hand liegen, ergonomisch geformt sein und besteht aus Holz oder Kunststoff. Am oberen Teil des Griffes ist ein Metallring angebracht. Er wird auch Schlagring genannt und schützt den Griff, wenn der Stechbeitel mit dem Klopfholz bearbeitet wird. Nur besonders feine Schnitzeisen werden mit der Hand geführt und sind auch ohne Schlagring zu bekommen.

Der untere Teil des Griffes stellt das Verbindungsstück zur Klinge. Hier wird mit einer Zwinge gearbeitet. Damit das Eisen den Griff während der Arbeitet nicht weiter aufspaltet. Die Klinge selbst ist geschärft und besitzt meist einen Winkel von 25°. Sie trägt die einzelnen Holzfasern ab und kann zum Schneiden verwendet werden. Hier unterscheidet man zwei Formen:

Gerade Kanten

Diese Form wird am häufigsten verwendet und dient groben Arbeiten. So können Zapfenlöcher gut ausgestemmt werden, um Werkstücke ineinander zu verzahnen. Die Konstruktion bekommt dabei mehr Stabilität.

Abgeschrägte Kanten

Die abgeschrägte Form ist eher für feine Arbeiten gedacht, um beispielsweise spitzere Ecken ausstechen zu können. Ein Beispiel dafür sind Zinnen.

Gute Qualität eines Beitels ist meist erst beim Einsatz zu erkennen. So muss beispielsweise die Mittelachse des Griffs genau auf der Achse der Klinge liegen. Andernfalls würde die Kraft abgelenkt werden und ist verschenkt.

Die verschiedenen Arten

Das Stemmen funktioniert mit dem Beitel und einem Hammer. Es gibt je nach Anwendungsbereich verschiedene Größen der Klingen. Diese liegen zwischen 4 und 40 mm. Sowohl kleine als auch große Bereiche können ausgestemmt werden. Neben dem normalen Stechbeitel gibt es aber noch Sonderformen.

Art Hinweise
Hohleisen
  • werden auch als Hohlbeitel bezeichnet
  • Breiten zwischen 6 und 32 mm
  • Radius zwischen 3 und 25 mm
  • halbkreisförmige Klinge
  • für runde und ebene Flächen geeignet
  • für runde Vertiefungen oder Hohlkehlen
  • oft für Musikinstrumente verwendet
  • ideal für den Geigenbau
Kantenbeitel
  • von Wagnern und Zimmerleuten genutzt
  • ähnelt stark dem Stechbeitel
  • zur Ausarbeitung von tiefen Löchern
  • mit zwei starken Kanten
  • Schläge auf das Werkstück werden verstärkt
Japanische Stecheisen
  • eigene Gruppe von Stechbeiteln
  • auch als Nomi bezeichnet
  • Spiegelfläche mit Hohlung geschliffen
  • leichteres Arbeiten
  • enorme Präzision
  • Trägermaterial aus weichem Stahl
  • Schneide aus gehärtetem Stahl
  • werden immer geschlagen
Drechselbeitel
  • sind ohne Schlagring ausgestattet
  • Griffe meist etwas länger
  • kommen an der Drechselbank zum Einsatz
  • am drehenden Holzstück verwendet
  • viele Sonderformen vorhanden

Der passende Hammer zum Stechbeitel – am besten hölzern

Zum Stemmen gehört auch der richtige Hammer. Dabei kommen in der Holzverarbeitung nur manuelle Werkzeuge zum Einsatz. Die elektrischen Bohrhämmer und pneumatischen Hämmer mit Meißel sind eher für Mauerarbeiten zuständig.

Jetzt stellt sich aber die Frage: sollte der Hammer lieber aus Metall oder aus Vollholz bestehen? Hier gehen die Meinungen weit auseinander, da ein Metallhammer zu hart auftreffen kann. Ist der Stechbeitel beispielsweise nicht mit einem Schlagring ausgestattet, zerspringt vielleicht das Heft am oberen Ende. In der deutschen Tradition wird ein spezielles Klopfholz für den Beitel verwendet die Flächen sind hier leicht angeschrägt und er liegt gut in der Hand. Für Holzarbeiten ist diese Kombination gut geeignet. Das Klopfholz kann trotzdem sehr wuchtig in der Handhabung sein und für Anfänger manchmal nur schwer zu führen.

Eine Alternative zum Klopfholz ist der Bildhauerklüpfel. Auch er ist komplett hölzern gefertigt, aber rund. Dadurch spielt es keine Rolle, wie der Hammer auf den Beitel auftrifft. Den Klüpfel gibt es in mehreren Größen, sodass du dir immer das Geschick bei der Arbeit erhalten kann. Selbst Kinder kommen mit diesem Klüpfel gut klar und das Verletzungsrisiko liegt relativ gering.

Kaufkriterien: welcher Stechbeitel ist das beste?

Das passende Stemmeisen wählst du immer nach der anfallenden Aufgabe. Viele Kunden entscheiden sich für ein komplettes Set und haben deshalb verschiedene Breiten zur Auswahl. Doch auch die Qualität sollte mit berücksichtigt werden. Folgende Kriterien sind hier wichtig:

Kriterium Hinweise
Arten
  • es gibt verschiedene Arten
  • hängt vom Einsatzbereich ab
  • meist für feine Holzarbeiten
  • europäische und japanische Varianten
  • Kantenbeitel und Drechselbeitel als Sonderform
Griff
  • traditionell hölzern oder aus Kunststoff
  • Kunststoff schützt besser vor dem Abrutschen
  • ergonomisch geformt
  • gute Energieübertragung
  • Holzgriffe sind hochwertig
  • mit spezieller Lackierung versehen
Größe
  • Bandbreite reicht von 4 – 40 mm
  • geht meist in 2er Schritten
  • Breite muss kenntlich sein
  • auf den Einsatz abgestimmt
Material
  • gehärteter Stahl
  • aus Zusammensetzung achten
  • Klinge schon angeschärft
  • günstige Produkte besitzen zu weichen Stahl
  • hier ist der Verschleiß höher
Hinweis
Die gute Qualität eines Stechbeitels erkennst du, wenn die Spiegelseite durch den Hersteller nicht poliert wurde. Ein feiner Schliff genügt hier, da durch die Politur Mängel versteckt sein könnten.

Stechbeitel schärfen – abziehen und anschleifen

Jeder Stechbeitel kann mit der Zeit stumpf werden. Das regelmäßige schärfen gehört deshalb zum Arbeitsalltag dazu. Wie oft nachgeschärft werden muss, hängt beispielsweise von der Qualität des Werkezugs ab, von der jeweiligen Holzart oder vom Einsatzbereich. Ein Stechbeitel kann aber auch bei falscher Lagerung oder nach langer Zeit stumpf sein. Die Zeit zwischen den zwei Schärfprozessen wird als Standzeit bezeichnet. Grundsätzlich gibt es zwei Methoden:

Stechbeitel abziehen

Das Abziehen genügt, wenn beispielsweise noch keine Veränderungen oder keine Risse im Winkel sichtbar sind. Es funktioniert ähnlich dem Schleifen eines Hobels und wird auf Wassersteinen gemacht. Bestens dafür geeignet ist eine Körnung zwischen 1000 und 8000. Zuerst ziehst du die Spiegelfläche ab, wo keine Fase ist. Ziehe den Beitel über einen Wasserstein hin und her. Sobald die Spiegelfläche plan ist, kommt die Fase dran. Sie darf nie ohne Schleifführung abgezogen werden, um den Winkel nicht zu verändern. Sind Fase und Schneidekante gerade, kann der Prozess mit einer größeren Körnung wiederholt werden. Dann ist der Beitel scharf genug.

Stechbeitel anschleifen

Zeigt dein Stechbeitel schon größere Einkerbungen in der Scheide oder besitzt er einen falschen Winkel, musst du ihn anschleifen. Hier gibt es spezielle wassergekühlte Schleifsysteme. Die Metallstücken glühen sehr schnell aus und müssen stets gekühlt werden. Sonst sind sie nicht mehr zu gebrauchen. Nur sehr robuste Eisen dürfen auch trocken geschliffen werden. Allerdings ist Fachwissen gefragt, um das Werkzeug nicht zu beschädigen.

Dein Stechbeitel ist auch schon stumpf geworden. Dann solltest du ihn schärfen. Im Video findest du noch mehr Tipps zu diesem Thema:

Der richtige Winkel – meist 25°

Der Anschliff kann in verschiedenen Winkeln geschehen. Hier gibt es spezielle Schleifhilfen. Sie halten den Beitel fest, damit er präzise in diesem Winkel an den Schleifstein herangeführt werden kann. Welcher Winkel nun der richtige ist, hängt vom Material des Beitels ab und der jeweiligen Holzart. Der Standardwinkel für mittelhartes Holz liegt bei 25°. Daneben spielt eine Rolle, ob du mit Hirnholz arbeitest oder in Quer- oder Längsrichtung stemmen willst. Wer einen Hammer einsetzt, braucht einen etwas stumpferen Winkel. Bei Hirnholz ist der Winkel spitz zu wählen.

Wie benutzt man einen Stechbeitel?

  • Beim Stemmen ist zunächst auf die Maserung zu achten. Quer zur Maserung ist hier ein größerer Widerstand zu überwinden und mehr Kraft notwendig. Das Stemmen funktioniert am einfachsten mit der Maserung, damit einzelne Holzspäne einfach abzulösen sind. Hier ist nicht immer ein Hammer notwendig. Bei allen anderen Einsatzbereichen schon.
  • Die Fase zeigt immer zum Abfallholz. Dieses wird schließlich weggesprizt und kann splittern. Viele Laien verwenden das Stemmeisen genau anders herum, was jedoch falsch ist.
  • Am Hirnholzende empfiehlt sich immer ein 45° Winkel. Das gilt auch beim Tangentialschnitt und beim Radialschnitt. So lassen sich einzelne Fasern besser abspalten.
  • Bei größeren Bereichen, beispielsweise für ein Zapfenloch, ist das Anreißen empfehlenswert. Danach beginnst du bei der obersten Holzfaser, sowohl längs als auch quer. Achte immer darauf, nur recht kleine Holzfasern abzutragen und mit Geduld zu arbeiten.
Fazit
Das Stemmen ist nicht schwer. Doch das Werkzeug muss scharf sein und der Bereich sauber angezeichnet. Der Stechbeitel erfordert Präzision, selbst wenn die Arbeit später nicht so sehr sichtbar sein wird. Falsch ausgestemmte Zapfen haben sogar Einfluss auf die Statik.

Mehr Informationen zum präzisen Arbeiten mit dem Stechbeitel bekommst du im folgenden Video:

Stechbeitel kaufen: die wichtigsten Hersteller

Einen Stechbeitel bekommst du kaum einzeln, sondern meist im Set. Diese kosten etwa 30 bis über 100 Euro. Wer sehr gute Qualität erwartet, muss natürlich mit höheren Kosten rechnen. Daneben findest du auch Einzelstücke für sehr spezielle Holzarbeiten. Je nach Qualität und Größe des Beitels berechnet sich der Preis. Günstige Modelle sind beispielsweise im Baumarkt bei OBI, Toom, Bauhaus oder im Hagebaumarkt zu finden. Darüber hinaus ist Amazon eine gute Alternative als Onlineplattform. Beliebte Hersteller sind:

Hersteller Besonderheiten
Kirschen
  • Spezial Werkzeugstahl
  • von Hand geschmiedet
  • höchste Qualität
  • Schneidwinkel von 25°
  • riefenfreie Oberfläche
Dictum
  • verschiedene Längen und Formen
  • optimierte Griffe
  • sehr gute Ergonomie
  • hervorragende Stahlqualität
  • großer Knauf am Griffende
Lux
  • als Set verfügbar
  • günstige Marke aus dem Baumarkt
  • Griff aus Weißbuche
  • verschiedene Breiten
  • für Anfänger geeignet

Viele Kunden haben noch weitere Stechbeitel im Test von:

  • Narex
  • MHG
  • Bahco
  • Stanley
  • Hawerk

Stechbeitel richtig aufbewahren – im Set

Die scharfe Klinge macht den Stechbeitel zu einem gefährlichen Werkzeug. Vor allem frisch geschliffene Geräte sollte besonders aufbewahrt werden. Durch Abrieb im Werkzeugkoffer oder durch Unachtsamkeit werden sie schnell wieder stumpf. Außerdem könntest du dich schnell an der Klinge schneiden. Empfohlen wird die Aufbewahrung in einem speziellen Koffer, in dem jeder Beitel seinen eigenen Platz hat. Das ist bei einem Set meist der Fall. Außerdem kann die Klinge zusätzlich mit einem Stück aus Kunststoff geschützt werden.

Geschichte der Stechbeitel – Werkzeug mit Tradition

Die Stechbeitel sind ein sehr altes und traditionelles Werkzeug. Erste vergleichbare Modelle wurden aus Bronze gefertigt. Erst später bestanden sie aus Eisen. De Form hat sich bis zur heutigen Anwendung nicht sonderlich verändern. Die Stechbeitel bestanden schon früher aus einem Eisen und einem Griff. Dabei fertigte man das Metallstück etwas länger als sogenannten Dorn. Auf diesen Dorn wurde dann der Griff aufgesetzt.

FAQ – häufig gestellte Fragen

Frage Antwort
Stechbeitel Holz oder Kunststoff?
  • Holz ist die traditionelle Variante und liegt gut in der Hand. Die Modelle sind sehr robust.
  • Kunststoff ist etwas moderner und vor allem rutschfest.
Alternative zu Kirschen Stechbeitel?
  • Alternativen zu den hochwertigen Beiteln von Kirschen gibt es genügen.
  • Veritas, MHG, DICK und Stanley sind hier beliebte Marken bei den Kunden mit eigenen Sets.
Welcher Abziehstein für Stechbeitel?
  • Es gibt grobe und feine Abziehsteine.
  • Die Körnung sollte zwischen 3000 und 6000 liegen.
  • Zur Ergänzung ist ein Schruppstein mit 120 – 400 Körnung nützlich.
Welcher Hammer für Stechbeitel?
  • Die Frage stellt sich nach dem Material. Die Tradition setzt sich für einen Holzhammer ein.
  • Manche Kunden setzen aber auch auf einen Metallhammer, der den Beitel jedoch enorm belasten kann.
  • Einige Hammer aus Metall bringen mehr Feingefühl mit sich durch die schmale Auflagefläche.
Welcher Winkel?
  • Die meisten Stechbeitel besitzen einen Winkel von 25°.
  • Für hartes Holz empfiehlt sich ein steilerer Winkel bis zu 35°.
Kann man mit Stechbeitel Drechseln?
  • Es gibt einen speziellen Drechselbeitel, der hier wohl besser geeignet ist.
Was ist eine Stechbeitel Schleifhilfe?
  • Die Schleifhilfe dient dazu, den richtigen Winkel beim Schleifen und Schärfen einzuhalten.
  • Sie fixiert den Stechbeitel in der korrekten Haltung dafür.

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